Eine neue Gasheizung kostet 2026 mit Einbau zwischen 9.000 und 15.500 Euro. Wer eine bestehende Anlage nur austauscht, kommt günstiger weg. Anders als bei der Wärmepumpe gibt es allerdings keine Förderung mehr, das sollten Sie bei der Entscheidung mitrechnen.
Was kostet eine neue Gasheizung 2026?
Die Gesamtkosten hängen davon ab, ob Sie neu einbauen oder nur austauschen, und vom Gerätetyp.
| Maßnahme | Kosten |
|---|---|
| Gas-Brennwertkessel (nur Gerät) | 3.000–4.000 € |
| Gasbrennwerttherme (wandhängend) | 3.500–7.000 € |
| Neueinbau komplett (mit Installation) | 9.000–15.500 € |
| Austausch bestehender Gasheizung | 4.000–6.000 € |
Preis-Stand: Juni 2026Quellen: Verbraucherzentrale, co2online, Stiftung Warentest
Was kostet eine neue Gasheizung bei mir?
Geschätzte Kosten
ca. 6.800 – 11.900€
Unverbindliche Schätzung. Tatsächliche Preise variieren.
Beim Neueinbau im Altbau kommen rund 2.500 Euro Installation und 1.000 bis 2.000 Euro Schornsteinsanierung dazu.
Was kostet der Betrieb?
Die laufenden Kosten sind bei Gas der größere Posten über die Lebensdauer. Bei einem Gaspreis von rund 10,7 Cent pro kWh (Stand Januar 2026) zahlt ein Einfamilienhaus etwa 3.000 Euro Heizkosten pro Jahr. Dazu kommen 100 bis 200 Euro jährliche Wartung.
Lohnt sich 2026 noch eine Gasheizung?
Eine Gasheizung ist in der Anschaffung günstiger als eine Wärmepumpe, aber ohne Förderung und mit steigenden CO2-Preisen langfristig oft teurer. Sinnvoll kann sie noch sein, wenn die bestehende Anlage kurzfristig ausfällt und ein Umstieg auf erneuerbare Energien (noch) nicht möglich ist. Wer langfristig plant, sollte die Wärmepumpe als geförderte Alternative durchrechnen.
Welche Faktoren beeinflussen den Preis?
- Neueinbau oder Austausch: Austausch ist deutlich günstiger.
- Gerätetyp: Wandtherme günstiger als Standkessel mit Speicher.
- Schornstein: Eine Sanierung für den Brennwertbetrieb kostet extra.
- Region: Handwerkerlöhne schwanken stark.
Das sollten Sie jetzt tun
- Holen Sie mindestens drei Angebote ein und lassen Sie Gerät, Einbau und Schornstein getrennt ausweisen.
- Rechnen Sie ohne Förderung, anders als bei erneuerbaren Heizungen gibt es keinen Zuschuss.
- Vergleichen Sie die Gesamtkosten über 15 Jahre mit einer geförderten Wärmepumpe.