Physiotherapie kostet 2026 pro Sitzung zwischen 24 Euro (Zuzahlung für Kassenpatienten) und über 70 Euro (Privatpatienten). Der Unterschied ist groß, weil die gesetzliche Kasse mit Rezept den Großteil übernimmt, während Selbstzahler den vollen Satz tragen.
Was kostet Physiotherapie für Privatpatienten?
Selbstzahler und Privatversicherte zahlen den vollen Satz pro Sitzung. Die Preise hängen von der Therapieart ab.
| Leistung | Kosten pro Sitzung (privat) |
|---|---|
| Krankengymnastik (20 Min.) | 68–72 € |
| Allgemeine Therapie | 30–80 € |
| Manuelle Lymphdrainage | 127–135 € |
Preis-Stand: Juni 2026Quellen: GKV-Spitzenverband, Deutscher Verband für Physiotherapie (ZVK), Verbraucherzentrale
Was kostet Physiotherapie bei mir?
Geschätzte Kosten
ca. 70 – 80€
Unverbindliche Schätzung. Tatsächliche Preise variieren.
Die Sätze sind zum 1. Januar 2026 gestiegen, das gilt für alle ab diesem Datum durchgeführten Behandlungen.
Was zahlen Kassenpatienten?
Gesetzlich Versicherte zahlen nur die Zuzahlung, nicht den vollen Satz. Sie besteht aus zwei Teilen:
- Rezeptgebühr: 10 Euro pro Verordnung
- Eigenbeteiligung: 10 Prozent der Behandlungskosten
Für ein Rezept über sechs Sitzungen kommen so rund 24 Euro Eigenbeteiligung plus 10 Euro Rezeptgebühr zusammen, insgesamt etwa 34 Euro für die komplette Behandlungseinheit.
Wann lohnt sich Selbstzahlen?
Manchmal ist es sinnvoll, eine Sitzung selbst zu zahlen: wenn das Rezept ausgeschöpft ist, kein Arzttermin verfügbar ist oder eine bestimmte Leistung (z. B. Wellness-orientierte Massage) nicht verordnungsfähig ist. Für reguläre, medizinisch notwendige Therapie ist der Weg über das Rezept fast immer günstiger.
Wie lässt sich sparen?
Den größten Spareffekt bringt das ärztliche Rezept, damit zahlen Sie nur die Zuzahlung. Wer chronisch krank ist oder die Belastungsgrenze von 2 Prozent des Bruttoeinkommens (1 Prozent bei chronisch Kranken) überschreitet, kann sich von Zuzahlungen befreien lassen. Belege übers Jahr sammeln und bei der Kasse einreichen.
Das sollten Sie jetzt tun
- Lassen Sie sich bei Beschwerden ein Rezept ausstellen, das senkt die Kosten auf die reine Zuzahlung.
- Sammeln Sie Zuzahlungsbelege und prüfen Sie die Befreiung bei Erreichen der Belastungsgrenze.
- Vergleichen Sie bei reinen Selbstzahler-Leistungen die Preise mehrerer Praxen.