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Was kostet eine Putzfrau? Stundenlohn (2026)

Eine Putzfrau kostet 2026 privat 14 bis 22 Euro pro Stunde, über Agentur 22 bis 35 Euro. Plus Steuervorteil. Alle Kosten, Minijob und Spartipps im Überblick.

KostenFinder·8. Juni 2026·6 Min. Lesezeit
Was kostet eine Putzfrau? Stundenlohn (2026)

Eine Putzfrau kostet 2026 zwischen 14 und 35 Euro pro Stunde, je nach Beschäftigungsmodell. Am günstigsten ist die private Anstellung, am teuersten die Agentur, dafür mit Versicherung und Vertretung. Wer legal anmeldet, bekommt einen Teil über die Steuer zurück.

Reinigungskraft putzt eine helle Wohnung mit Reinigungsmitteln
Legale Anmeldung bringt bis zu 4.000 Euro Steuervorteil pro Jahr

Was kostet eine Putzfrau pro Stunde?

Der Stundenlohn hängt stark vom Beschäftigungsmodell ab. 2026 gelten diese Spannen:

ModellKosten pro Stunde
Private Anstellung (Minijob)14–22 €
Gewerbliche Reinigungskraft19–30 €
Über Agentur (mit Versicherung)22–35 €

Bei 4 Stunden pro Woche kommen so 240 bis 380 Euro im Monat zusammen. Seit Januar 2026 liegt der gesetzliche Mindestlohn bei 13,90 Euro pro Stunde.

Welches Modell lohnt sich?

  • Private Anstellung als Minijob: am günstigsten, aber Sie sind Arbeitgeber, zahlen Abgaben an die Minijob-Zentrale (rund 15 Prozent) und müssen Lohnfortzahlung bei Krankheit und Urlaub leisten.
  • Agentur: teurer, dafür Versicherung, Vertretung bei Ausfall und keine Arbeitgeberpflichten.

Warum sich Schwarzarbeit nicht lohnt

Wer die Haushaltshilfe nicht anmeldet, riskiert ein Bußgeld von bis zu 5.000 Euro. Dazu kommt: keine Versicherung bei Unfall oder Schaden, kein Steuervorteil und keine Absicherung für die Reinigungskraft. Die Anmeldung über das Haushaltsscheck-Verfahren bei der Minijob-Zentrale ist kostenlos und in 15 bis 30 Minuten erledigt.

Wo lässt sich sparen?

Der größte Spareffekt ist die legale Anmeldung selbst, weil der Steuervorteil einen Teil der Kosten zurückholt. Wer flexibel ist, vereinbart feste Zeiten und längere Intervalle (z. B. alle zwei Wochen gründlich statt wöchentlich kurz). Ein klarer Aufgabenplan vermeidet bezahlte Leerlaufzeit.

Das sollten Sie jetzt tun

  • Melden Sie die Haushaltshilfe über den Haushaltsscheck an, das ist kostenlos und sichert den Steuervorteil.
  • Zahlen Sie bargeldlos und heben Sie die Belege für die Steuererklärung auf.
  • Vergleichen Sie private Anstellung und Agentur je nach Bedarf an Flexibilität und Absicherung.

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