Ambulante Pflege wird 2026 größtenteils von der Pflegekasse getragen, aber nicht vollständig. Wie viel Sie selbst zahlen, hängt vom Pflegegrad, dem Leistungsumfang und der Region ab. Die Sachleistung der Kasse ist gedeckelt, der Rest ist Eigenanteil.
Was zahlt die Pflegekasse 2026?
Die Sachleistung für einen ambulanten Pflegedienst richtet sich nach dem Pflegegrad:
| Posten | Betrag pro Monat |
|---|---|
| Sachleistung Pflegegrad 2–5 | 796–2.299 € |
| Sachleistung Pflegegrad 3 (Beispiel) | rund 1.497 € |
| Entlastungsbetrag (alle Pflegegrade) | 131 € |
| Eigenanteil Pflegegrad 3 (Beispiel) | rund 1.103 € |
Preis-Stand: Juni 2026Quellen: GKV-Spitzenverband, Verbraucherzentrale, Pflege.de
Was kostet ambulante Pflege bei mir?
Geschätzte Kosten
ca. 230 – 950€/Monat
Unverbindliche Schätzung. Tatsächliche Preise variieren.
2026 gibt es keine Erhöhung der Pflegesachleistung. Pflegegrad 1 erhält keine Sachleistung, aber den Entlastungsbetrag.
Warum bleibt ein Eigenanteil?
Die Sachleistung ist ein fester monatlicher Höchstbetrag. Wird mehr Pflege gebraucht, zahlen Pflegebedürftige die Differenz selbst. Dazu kommen die Investitionskosten der Pflegedienste (für Fahrzeuge, Büro, Verwaltung), die nicht gesetzlich gedeckelt sind und oft 5 bis 15 Prozent der Gesamtrechnung ausmachen. So entsteht trotz Kassenleistung ein spürbarer Eigenanteil.
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Pflege umfasst mehrere Kostenfragen. Bei uns finden Sie auch die Preise für das Pflegeheim, die 24-Stunden-Betreuung und den Treppenlift als Hilfsmittel. Wer abwägt, schaut in den Vergleich Pflegeheim oder ambulante Pflege. Preise für Ihre Stadt zeigt die Seite zur ambulanten Pflege in Berlin.
Wie lässt sich sparen?
Den kostenlosen Anspruch auf Pflegeberatung nutzen, sie optimiert die Leistungswahl. Pflegegrad-Höherstufung prüfen, wenn der Bedarf gestiegen ist. Den Entlastungsbetrag (131 Euro) konsequent für anerkannte Angebote einsetzen, er verfällt sonst. Angebote mehrerer Pflegedienste vergleichen, vor allem die Investitionskostenaufschläge unterscheiden sich.
Das sollten Sie jetzt tun
- Nehmen Sie die kostenlose Pflegeberatung in Anspruch und lassen Sie die Leistung optimieren.
- Vergleichen Sie mehrere Pflegedienste, besonders deren Investitionskostenaufschlag.
- Setzen Sie den Entlastungsbetrag von 131 Euro Monat für Monat ein, sonst verfällt er.