GKV oder PKV ist 2026 eine der teuersten Entscheidungen rund um die Gesundheit, und sie ist schwer rückgängig zu machen. Die gesetzliche Krankenversicherung rechnet nach Einkommen ab, die private nach Alter, Gesundheit und gewähltem Tarif. Der reine Beitragsvergleich greift dabei zu kurz.
GKV oder PKV: die Kosten 2026
Der direkte Beitragsvergleich 2026:
| Posten | GKV | PKV |
|---|---|---|
| Beitrag pro Monat | bis ~1.261 € (Höchstbeitrag) | ~617 € (Schnitt) |
| Berechnungsgrundlage | Einkommen | Alter, Gesundheit, Tarif |
| Kinder | beitragsfrei mitversichert | je Kind eigener Beitrag |
| Beitrag im Alter | einkommensabhängig | steigt, eigene Vorsorge nötig |
Preis-Stand: Juni 2026Quellen: GKV-Spitzenverband, Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV), Stiftung Warentest
Die Beitragsbemessungsgrenze der GKV steigt 2026 auf 69.750 Euro, die Wechselgrenze zur PKV liegt bei 77.400 Euro Jahresbrutto.
Für wen lohnt sich was?
- PKV: Beamte (Beihilfe übernimmt rund 50 Prozent), gutverdienende Singles ohne Kinder, junge Gesunde mit Wunsch nach mehr Leistung.
- GKV: Familien (Kinder beitragsfrei), Menschen mit schwankendem oder niedrigerem Einkommen, alle, die Planungssicherheit wollen.
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Wie lässt sich sparen?
In der GKV den Zusatzbeitrag der Kassen vergleichen, er unterscheidet sich um mehrere Hundert Euro im Jahr. In der PKV nicht den billigsten Einstiegstarif wählen, sondern auf solide Leistung und Beitragsstabilität achten. Vor einem Wechsel unabhängig beraten lassen, der Schritt in die PKV ist kaum umkehrbar. Beihilfeanspruch (Beamte) immer einrechnen.
Das sollten Sie jetzt tun
- Vergleichen Sie nicht nur den heutigen Beitrag, sondern die Entwicklung im Alter.
- Rechnen Sie Familie und Kinder ein, das verschiebt den Vergleich stark.
- Lassen Sie sich vor einem PKV-Wechsel unabhängig beraten, er ist kaum umkehrbar.