Mieten oder kaufen ist 2026 wieder eine echte Rechenaufgabe. Nach der Marktdelle 2022 bis 2024 steigen die Kaufpreise leicht (1 bis 3 Prozent erwartet), die Zinsen sind moderat. Ob sich der Kauf lohnt, hängt vor allem davon ab, wie lange Sie bleiben wollen.
Mieten oder kaufen: die Kosten 2026
Die wichtigsten Posten im Vergleich:
| Posten | Mieten | Kaufen |
|---|---|---|
| Einstiegskosten | Kaution (1–3 Monatsmieten) | ~10 % Kaufnebenkosten |
| Monatliche Last | Miete | Kreditrate + Instandhaltung |
| Bauzins (>10 J. Bindung) | – | ~3,23 % |
| Vermögensaufbau | nein | ja, mit jeder Rate |
| Flexibilität | hoch | gering |
Preis-Stand: Juni 2026Quellen: Stiftung Warentest, Finanztip, Verband deutscher Pfandbriefbanken
Die Kaufnebenkosten (Makler, Notar, Grunderwerbsteuer, Grundbuch) müssen meist aus Eigenkapital kommen.
Wann lohnt sich was?
- Kaufen: für alle, die langfristig an einem Ort bleiben, Familien, Paare mit stabilem Einkommen und Haushalte, die Vermögen aufbauen und sich vor steigenden Mieten schützen wollen.
- Mieten: für Berufseinsteiger, Studierende, Menschen mit häufigem Ortswechsel und alle, die ihr Eigenkapital noch aufbauen.
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Wie lässt sich sparen?
Beim Kauf das Bundesland mit der niedrigeren Grunderwerbsteuer und einen provisionsfreien Verkauf prüfen, das senkt die Nebenkosten. Genug Eigenkapital ansparen, das drückt den Zins. Mehrere Finanzierungsangebote vergleichen. Beim Mieten auf Bestandsmieten statt teurer Neuverträge achten und Nebenkostenabrechnungen prüfen.
Das sollten Sie jetzt tun
- Rechnen Sie die rund 10 Prozent Kaufnebenkosten und Ihre echte Haltedauer ein.
- Vergleichen Sie mehrere Finanzierungsangebote und sparen Sie genug Eigenkapital an.
- Wägen Sie Flexibilität gegen Vermögensaufbau ehrlich für Ihre Lebensphase ab.