Selbst renovieren oder Handwerker ist 2026 eine Rechnung zwischen Geld und Zeit. Eigenleistung spart spürbar, kostet aber Zeit, Werkzeug und Nerven, und die versteckten Materialkosten summieren sich. Oft ist der Mittelweg am klügsten: das Grobe selbst, das Heikle vom Profi.
Selbst oder Profi: die Kosten 2026
Der Vergleich am Beispiel Streichen:
| Posten | Selbst (DIY) | Handwerker |
|---|---|---|
| Pro qm Wandfläche | 2–5 € (Material) | 10–25 € |
| Wohnung streichen (gesamt) | ab ~867 € | bis ~4.307 € |
| Zeitaufwand | 1–2 Std. pro qm | – |
| Ersparnis Eigenleistung | 20–40 % | – |
| Steuervorteil | – | 20 % auf Arbeitskosten (max. 1.200 €) |
Preis-Stand: Juni 2026Quellen: Verbraucherzentrale, Stiftung Warentest, Handwerkskammer (ZDH)
Achtung: Schon Werkzeug und Zubehör (Vlies, Band, Rollen, Acryl) kosten DIY schnell über 100 Euro, bevor es losgeht.
Selbst, Profi oder Hybrid?
- DIY: günstig, flexibel, gut bei kleinen Flächen und etwas Erfahrung. Kostet Zeit, Werkzeug und Sorgfalt.
- Handwerker: schnell, sauber, mit Gewährleistung. Lohnt bei großen Flächen, fehlender Erfahrung und hohem Zeitwert. Teils steuerlich absetzbar.
- Hybrid: Sie machen Vorarbeiten und Finish, der Profi das Kritische. Spart 30 bis 40 Prozent gegenüber Komplettauftrag.
Verwandte Themen
Rund um Renovierung lohnt der Blick auf weitere Posten. Bei uns finden Sie auch die Preise für das Fassade streichen und die Vergleiche Laminat oder Parkett sowie Fliesen oder Vinyl. Wer das Bad neu macht, schaut in den Ratgeber Badezimmer-Sanierung. Preise für Ihre Stadt zeigt die Seite zum Maler in Köln.
Wie lässt sich sparen?
Vorarbeiten (Räumen, Abkleben, Tapete entfernen) selbst machen, das spart 300 bis 600 Euro. Den Hybrid-Ansatz wählen, statt alles zu beauftragen. Werkzeug leihen statt kaufen. Den Steuervorteil von 20 Prozent auf Handwerkerarbeit nutzen. Material im Angebot kaufen, aber bei kritischen Arbeiten nicht an der Qualität sparen.
Das sollten Sie jetzt tun
- Übernehmen Sie Vorarbeiten selbst und lassen Sie nur das Kritische vom Profi machen.
- Rechnen Sie den Steuervorteil von 20 Prozent auf Handwerkerarbeit ein.
- Kalkulieren Sie die versteckten Werkzeug- und Materialkosten beim DIY ehrlich mit.