Die Grundsteuer kostet 2026 je nach Immobilie und Gemeinde meist 150 bis 800 Euro im Jahr. Seit der Reform 2025 wird sie nach neuen Werten berechnet. Der entscheidende, von Ort zu Ort verschiedene Faktor ist der kommunale Hebesatz.
Wie hoch ist die Grundsteuer 2026?
Die Berechnung und typische Beträge:
| Faktor | Wert |
|---|---|
| Steuermesszahl (Wohnen) | 0,031 % |
| Hebesatz (Gemeinde, Schnitt) | ~550 % |
| Beispiel (Wert 350.000 €, 450 %) | ~488 €/Jahr |
| Selbstgenutzte Wohnimmobilie | meist 150–800 €/Jahr |
| Zahlung | 4 Raten (Feb, Mai, Aug, Nov) |
Quellen: Bundesministerium der Finanzen, Verbraucherzentrale, Haus & Grund Deutschland
Die Formel lautet: Grundsteuerwert x Steuermesszahl x Hebesatz.
Was die Reform geändert hat
Seit 2025 gilt die reformierte Grundsteuer bundesweit, 2026 ist sie flächendeckend umgesetzt. Die Grundstücke wurden neu bewertet und die Steuermesszahlen angepasst (auf 0,031 Prozent für Wohnen). Der Hebesatz bleibt Sache der Gemeinde und kann sich jährlich ändern, er ist der größte Unterschied zwischen den Orten.
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Wie lässt sich sparen?
Den Grundsteuerbescheid auf Fehler prüfen (falsche Fläche, Nutzung) und gegebenenfalls beanstanden. Den Hebesatz der Gemeinde kennen, er bestimmt die Höhe. Bei Kauf oder Umzug den Hebesatz der Zielgemeinde vergleichen. Eine jährliche statt vierteljährliche Zahlung beantragen, wenn das praktischer ist. Bei Vermietung die Grundsteuer korrekt umlegen.
Das sollten Sie jetzt tun
- Prüfen Sie Ihren Grundsteuerbescheid auf Fehler und beanstanden Sie diese gegebenenfalls.
- Informieren Sie sich über den aktuellen Hebesatz Ihrer Gemeinde.
- Vergleichen Sie bei Kauf oder Umzug den Hebesatz der Zielgemeinde.
FAQ
Wie hoch ist die Grundsteuer 2026?
Bei vielen selbstgenutzten Wohnimmobilien liegt die Grundsteuer 2026 grob zwischen 150 und 800 Euro pro Jahr. Beispiel: Bei einem Grundsteuerwert von 350.000 Euro und einem Hebesatz von 450 Prozent ergibt sich ein Betrag von rund 488 Euro im Jahr.
Wie wird die Grundsteuer berechnet?
Nach der Formel: Grundsteuerwert x Steuermesszahl x Hebesatz. Die Steuermesszahl für Wohngrundstücke beträgt 0,031 Prozent. Der Hebesatz wird von der Gemeinde festgelegt und liegt im Schnitt bei rund 550 Prozent.
Was ist die Grundsteuerreform?
Seit 2025 gilt die reformierte Grundsteuer bundesweit. Die Bewertung der Grundstücke und die Steuermesszahlen wurden neu festgelegt. 2026 ist die Reform flächendeckend umgesetzt, die Hebesätze legen die Kommunen fest.
Wann muss man die Grundsteuer zahlen?
Die Grundsteuer wird üblicherweise in vier Raten gezahlt, jeweils im Februar, Mai, August und November. Die Jahressumme wird in vier gleiche Beträge aufgeteilt. Auf Antrag ist auch eine jährliche Zahlung möglich.