Die Hundesteuer kostet 2026 für den ersten Hund zwischen 40 und 190 Euro pro Jahr. Sie ist eine Kommunalsteuer, das heißt: Jede Stadt und Gemeinde legt den Satz selbst fest. Wo Sie wohnen, ob Sie mehrere Hunde halten und ob Ihr Hund als Listenhund gilt, bestimmt den Preis.
Was kostet die Hundesteuer 2026?
Die Höhe hängt von der Gemeinde und der Zahl der Hunde ab. Typische Werte 2026:
| Situation | Kosten pro Jahr |
|---|---|
| Erster Hund (Land) | 40–60 € |
| Erster Hund (Großstadt) | 100–190 € |
| Zweiter Hund | oft das Doppelte des ersten |
| Listenhund / "Kampfhund" | bis 1.000 € |
Quellen: Deutscher Städtetag, Verbraucherzentrale, Statista
Augsburg zählt mit rund 80 Euro zu den günstigen Großstädten, Mainz liegt mit etwa 186 Euro mehr als doppelt so hoch.
Warum schwankt die Steuer so stark?
Die Hundesteuer ist Sache der Kommune. Deshalb zahlen Sie im Nachbarort unter Umständen die Hälfte oder das Doppelte. Tendenziell sind Bayern und Sachsen günstiger, viele Kommunen in NRW und Schleswig-Holstein gehören zu den teuersten. Für Listenhunde verlangen fast alle Städte einen Aufschlag.
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Rund um den Hund fallen weitere Kosten an. Bei uns finden Sie auch die Preise für die Kastration des Hundes und die Tierpension. Wer die laufenden Kosten vergleicht, schaut in den Ratgeber Hund oder Katze. Preise und Anmeldung für Ihre Stadt zeigt die Seite zur Hundesteuer in München.
Wie lässt sich sparen?
Vor dem Umzug die Hundesteuersätze der Zielgemeinde prüfen, die Unterschiede sind erheblich. Tierheimhunde sind oft im ersten Jahr befreit. Wer Anspruch auf Ermäßigung hat (Assistenzhund, Diensthund), muss einen Antrag stellen, automatisch passiert nichts. Die fristgerechte Anmeldung vermeidet Säumniszuschläge.
Das sollten Sie jetzt tun
- Melden Sie den Hund fristgerecht bei der Stadt an, sonst drohen Zuschläge.
- Prüfen Sie, ob Sie Anspruch auf Befreiung oder Ermäßigung haben, und stellen Sie einen Antrag.
- Vergleichen Sie bei einem Umzug die Sätze der neuen Gemeinde.
Verwandte Ratgeber
- Alle Ratgeber zum Thema Haustiere – Tierarzt, Kastration und Pension neben der Steuer.
- Kostenübersicht für Augsburg – eine der günstigeren Großstädte, quer durch alle Posten.
- Hundesteuer nach Kommune – die Sätze Ihrer Stadt statt des bundesweiten Mittels.
FAQ
Was kostet die Hundesteuer 2026?
Die Hundesteuer kostet 2026 je nach Gemeinde 40 bis 190 Euro pro Jahr für den ersten Hund. Auf dem Land sind 40 bis 60 Euro üblich, in Großstädten 100 bis 190 Euro.
Was kostet die Hundesteuer für einen Listenhund?
Für Listenhunde (sogenannte Kampfhunde) verlangen viele Kommunen deutlich mehr, bis zu 1.000 Euro pro Jahr. In Hamburg sind es rund 600 Euro, in Frankfurt bis zu 900 Euro jährlich.
Kostet der zweite Hund mehr Steuer?
Ja. Viele Kommunen erheben für den zweiten und dritten Hund höhere Sätze. In Frankfurt kostet der erste Hund 102 Euro, der zweite 204 Euro, also das Doppelte.
Wer ist von der Hundesteuer befreit?
Befreit oder ermäßigt sind oft Assistenz- und Blindenführhunde, Hunde aus dem Tierheim (zeitweise) und Diensthunde. Die Regeln legt jede Gemeinde selbst fest, ein Antrag bei der Stadt ist nötig.