Wärmepumpe im Altbau ist 2026 machbarer, als viele denken. Sie braucht weder zwingend eine Fußbodenheizung noch eine Komplettsanierung. Der entscheidende Faktor ist die Vorlauftemperatur, nicht das Baujahr. Mit Förderung lohnt sie sich auch im Bestand.
Was kostet die Wärmepumpe im Altbau 2026?
Die Kosten je nach Typ, vor Förderung:
| Typ | Kosten (installiert) |
|---|---|
| Luft-Wasser-Wärmepumpe | 14.000–26.000 € |
| Sole-Wasser (Erdsonde) | 20.000–40.000 € |
| KfW-Förderung | bis 70 % (max. 21.000 €) |
| Ersparnis vs. Gas pro Jahr | 1.000–1.500 € |
Preis-Stand: Juni 2026Quellen: Bundesverband Wärmepumpe (BWP), Verbraucherzentrale, Fraunhofer ISE
Was kostet eine Wärmepumpe im Altbau bei mir?
Geschätzte Kosten
ca. 18.000 – 32.000€
Unverbindliche Schätzung. Tatsächliche Preise variieren.
Mit bis zu 70 Prozent KfW-Zuschuss sinkt der Eigenanteil erheblich, die Amortisation liegt bei 8 bis 12 Jahren.
Funktioniert sie im Altbau?
Ja. Im Fraunhofer-Projekt erreichten Luft-Wasser-Wärmepumpen im Bestand eine Jahresarbeitszahl (JAZ) von 3,4, Erdsysteme 4,3, teils in über 60 Jahre alten Häusern. Entscheidend ist die Vorlauftemperatur (idealerweise höchstens 55 Grad). In 60 bis 70 Prozent der teilsanierten Bestandsbauten reichen die vorhandenen Heizkörper, ein kompletter Tausch ist selten nötig.
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Wie lässt sich sparen?
Die volle KfW-Förderung (bis 70 Prozent) ausschöpfen. Nur einzelne Heizkörper gezielt tauschen statt alle. Einen hydraulischen Abgleich machen, das senkt die nötige Vorlauftemperatur günstig. Punktuell dämmen (oberste Geschossdecke, Kellerdecke) statt komplett. Mehrere Fachbetriebe mit Heizlastberechnung vergleichen.
Das sollten Sie jetzt tun
- Lassen Sie Heizlast und nötige Vorlauftemperatur vom Fachbetrieb berechnen.
- Tauschen Sie nur einzelne Heizkörper gezielt und machen Sie einen hydraulischen Abgleich.
- Schöpfen Sie die KfW-Förderung von bis zu 70 Prozent aus.