Die Wärmepumpe-Förderung ist 2026 der entscheidende Hebel, der die Wärmepumpe gegenüber Gas konkurrenzfähig macht. Bis zu 70 Prozent der Kosten übernimmt der Staat über die KfW. Wie viel Sie konkret bekommen, hängt davon ab, welche Boni Sie kombinieren können.
Wie hoch ist die Förderung 2026?
Der Zuschuss setzt sich aus mehreren Bausteinen zusammen:
| Baustein | Anteil |
|---|---|
| Grundförderung | 30 % |
| Klima-Geschwindigkeitsbonus (Ersatz fossiler Heizung) | 20 % |
| Einkommensbonus (Einkommen unter 40.000 €) | 30 % |
| Effizienzbonus (natürliches Kältemittel) | 5 % |
| Maximaler Gesamtzuschuss | 70 % (max. 21.000 €) |
Preis-Stand: Juni 2026Quellen: KfW, BAFA, Verbraucherzentrale
Förderfähig sind Kosten bis 30.000 Euro pro Wohneinheit, daraus ergibt sich der Höchstbetrag von 21.000 Euro.
Wer bekommt welchen Bonus?
- Grundförderung (30 Prozent): für alle selbstnutzenden Eigentümer.
- Geschwindigkeitsbonus (20 Prozent): beim Austausch einer alten fossilen Heizung (Öl, Gas).
- Einkommensbonus (30 Prozent): bei zu versteuerndem Haushaltseinkommen unter 40.000 Euro.
- Effizienzbonus (5 Prozent): für Wärmepumpen mit natürlichem Kältemittel.
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Wie lässt sich die Förderung maximieren?
Alle zustehenden Boni kombinieren (Grund-, Geschwindigkeits-, Einkommens- und Effizienzbonus). Beim Heizungstausch den Geschwindigkeitsbonus sichern, indem die alte fossile Heizung ersetzt wird. Einkommensnachweise prüfen, der Einkommensbonus bringt 30 Prozent extra. Eine Wärmepumpe mit natürlichem Kältemittel wählen für den Effizienzbonus. Antrag rechtzeitig vor Auftragsvergabe stellen.
Das sollten Sie jetzt tun
- Stellen Sie den KfW-Antrag (Programm 458) vor der Auftragsvergabe.
- Prüfen Sie, welche Boni Sie kombinieren können, vor allem den Einkommensbonus.
- Lassen Sie sich vom Fachbetrieb die nötige Bestätigung für den Antrag ausstellen.