Gasheizung oder Wärmepumpe ist 2026 die zentrale Heizungsfrage. In der Anschaffung wirkt Gas günstiger, doch Förderung und Betriebskosten drehen das Bild. Wer langfristig rechnet und gut gedämmt ist, fährt mit der Wärmepumpe meist deutlich günstiger.
Gas oder Wärmepumpe: die Kosten 2026
Der Vergleich für ein typisches Einfamilienhaus:
| Posten | Gasheizung | Wärmepumpe |
|---|---|---|
| Anschaffung (mit Einbau) | 10.000–14.000 € | ~30.000 € (vor Förderung) |
| Förderung | keine | bis 70 % Zuschuss |
| Effektiv nach Förderung | 10.000–14.000 € | oft < 5.000 € Aufpreis |
| Betriebskosten pro Jahr | ~1.180 € | ~715 € |
| 20-Jahre-Gesamtkosten | ~65.000 € | ~45.000 € |
Preis-Stand: Juni 2026Quellen: Verbraucherzentrale, co2online, Bundesverband Wärmepumpe (BWP)
Über 20 Jahre ergibt das rund 20.000 Euro Ersparnis für die Wärmepumpe.
Warum die Wärmepumpe oft gewinnt
Strom kostet pro Kilowattstunde mehr als Gas, aber die Wärmepumpe macht aus einer Kilowattstunde Strom drei bis vier Kilowattstunden Wärme. Dazu kommt: Ab 2029 steigt der Gaspreis durch CO2-Steuer und Grüngas-Quote stark, der Strompreis bleibt stabiler. Bei einem typischen Einfamilienhaus spart die Wärmepumpe ab 2029 jährlich 1.400 bis 2.400 Euro gegenüber Gas.
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Rund um die Heizung lohnt der Blick auf mehrere Posten. Bei uns finden Sie die Einzelkosten der Wärmepumpe, die Wärmepumpen-Förderung und den Vergleich Öl- oder Gasheizung. Wer dämmen will, schaut in den Ratgeber zur Dachdämmung. Preise für Ihre Region zeigt die Seite zur Wärmepumpe in Bayern.
Wie lässt sich sparen?
Bei der Wärmepumpe die volle Förderung ausschöpfen (Grund- plus Boni), das ist der größte Hebel. Vor der Entscheidung die Heizlast berechnen lassen, eine zu groß dimensionierte Anlage kostet unnötig. Stromtarife für Wärmepumpen (Wärmepumpenstrom) nutzen. Wer ohnehin saniert, Dämmung und Heizung zusammen planen, das senkt Verbrauch und Anlagengröße.
Das sollten Sie jetzt tun
- Rechnen Sie über 15 bis 20 Jahre, nicht nur die Anschaffung.
- Schöpfen Sie bei der Wärmepumpe die Förderung von bis zu 70 Prozent aus.
- Lassen Sie Dämmung und Heizflächen prüfen, bevor Sie die Wärmepumpe wählen.