Ölheizung oder Gasheizung ist 2026 eigentlich eine Frage zwischen zwei Verlierern: Beide fossilen Systeme werden durch den steigenden CO2-Preis teurer und bekommen keine Förderung. Im direkten Vergleich ist Gas aber in jeder Kategorie günstiger als Öl.
Öl oder Gas: die Kosten 2026
Der Vergleich für ein typisches Einfamilienhaus:
| Posten | Gasheizung | Ölheizung |
|---|---|---|
| Betriebskosten je kWh | ~11 ct | ~14 ct |
| Jährliche Heizkosten | ~1.800 € | ~2.100 € |
| CO2-Kosten pro Jahr | ab ~260 € | ~350–400 € |
| Anschaffung | 10.000–14.000 € | 13.000–16.000 € |
| Förderung | keine | keine |
Preis-Stand: Juni 2026Quellen: Verbraucherzentrale, co2online, Stiftung Warentest
Zum Vergleich: Eine Wärmepumpe liegt im Betrieb bei nur rund 900 Euro im Jahr.
Warum beide teurer werden
Der CO2-Preis liegt 2026 bei 55 bis 65 Euro pro Tonne und steigt weiter, ab 2028 durch den EU-Emissionshandel (ETS 2) voraussichtlich stärker. Öl stößt pro Kilowattstunde am meisten CO2 aus und trägt deshalb den höchsten Aufschlag. Heizöl ist 2026 zudem durch geopolitische Verwerfungen stark gestiegen. Beide Systeme bekommen keinen Cent Förderung.
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Bei der Heizungswahl lohnt der breite Blick. Bei uns finden Sie den Vergleich Gasheizung oder Wärmepumpe, die Wärmepumpen-Kosten und die Wärmepumpen-Förderung. Wer den Verbrauch senken will, schaut in den Ratgeber zur Dachdämmung. Preise für Ihre Region zeigt die Seite zur Heizung in München.
Wie lässt sich sparen?
Vor jedem fossilen Neueinbau die geförderte Wärmepumpe durchrechnen. Wenn fossil, dann Gas statt Öl. Bei Gas einen Brennwertkessel und hydraulischen Abgleich wählen, das senkt den Verbrauch. Heizöl antizyklisch (im Sommer) und im Sammelkauf bestellen. Den Verbrauch durch Dämmung und entlüftete Heizkörper drücken.
Das sollten Sie jetzt tun
- Rechnen Sie vor dem fossilen Tausch die geförderte Wärmepumpe durch.
- Wenn fossil: wählen Sie Gas statt Öl, es ist günstiger und CO2-ärmer.
- Senken Sie den Verbrauch durch Brennwerttechnik, hydraulischen Abgleich und Dämmung.