Erd- oder Luftwärmepumpe ist 2026 die Detailfrage, wenn die Heizung auf Wärmepumpe umgestellt wird. Luft ist günstiger und einfacher, Erde effizienter und langlebiger, aber teurer wegen der Bohrung. Welche sich lohnt, hängt vom Wärmebedarf und der Nutzungsdauer ab.
Erde oder Luft: die Kosten 2026
Der Vergleich für ein typisches Einfamilienhaus (vor Förderung):
| Posten | Luftwärmepumpe | Erdwärmepumpe |
|---|---|---|
| Anschaffung | 25.000–32.000 € | 35.000–45.000 € |
| JAZ (Effizienz) | 3,0–4,0 | 4,0–5,0 |
| Stromkosten pro Jahr | ~1.600 € | ~1.244 € |
| Bohrung nötig | nein | ja (80–100 m) |
| Lebensdauer Erdsonde | – | über 50 Jahre |
Preis-Stand: Juni 2026Quellen: Bundesverband Wärmepumpe (BWP), Verbraucherzentrale, co2online
Mit bis zu 70 Prozent Förderung (30 Prozent Basis plus Boni) sinken beide Anschaffungspreise deutlich.
Welche lohnt sich für wen?
- Luftwärmepumpe: günstiger, schnell installiert, keine Bohrung und keine Genehmigung. Die richtige Wahl für die meisten Bestandshäuser.
- Erdwärmepumpe: höhere Effizienz, niedrigere Betriebskosten, sehr langlebige Erdsonden. Lohnt sich bei hohem Wärmebedarf und langer Nutzungsdauer.
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Rund um die Wärmepumpe lohnt der breite Blick. Bei uns finden Sie die Wärmepumpen-Kosten, die Förderung und den Vergleich Gasheizung oder Wärmepumpe. Wer im Altbau plant, schaut in den Ratgeber Wärmepumpe im Altbau. Preise für Ihre Region zeigt die Seite zur Wärmepumpe in Bayern.
Wie lässt sich sparen?
Bei beiden Varianten die volle Förderung (bis 70 Prozent) ausschöpfen. Die Luftwärmepumpe wählen, wenn keine Bohrung möglich oder gewünscht ist, sie ist günstiger. Die Heizlast korrekt berechnen lassen, eine zu große Anlage kostet unnötig. Wärmepumpenstrom-Tarife nutzen, das senkt die Betriebskosten beider Systeme.
Das sollten Sie jetzt tun
- Lassen Sie die Heizlast berechnen, sie bestimmt Größe und Bohrtiefe.
- Prüfen Sie bei Erdwärme vorab Bohrfähigkeit und Genehmigung des Grundstücks.
- Schöpfen Sie die Förderung von bis zu 70 Prozent bei beiden Varianten aus.