Eine Vorsorgevollmacht kostet 2026 je nach Weg zwischen 10 und mehreren Hundert Euro. Sie regelt, wer für Sie entscheidet, wenn Sie es nicht mehr können. Für einfache Fälle reicht die günstige Beglaubigung, für Immobilien die notarielle Beurkundung.
Was kostet die Vorsorgevollmacht 2026?
Die Kosten nach Weg:
| Weg | Kosten |
|---|---|
| Betreuungsbehörde (Beglaubigung) | 10 € |
| Notar (Beglaubigung Unterschrift) | 20–70 € |
| Notar (Beurkundung, nach Vermögen) | ab 60 € (bis 1.735 €) |
| Beispiel (500.000 € Gegenstandswert) | ~165 € |
| Vorsorgeregister | 13–20 € |
Preis-Stand: Juni 2026Quellen: Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG), Bundesnotarkammer, Verbraucherzentrale
Der Geschäftswert beim Notar liegt bei 30 bis 50 Prozent des Vermögens.
Beglaubigung oder Beurkundung?
- Beglaubigung: der Notar oder die Betreuungsbehörde bestätigt die Unterschrift. Günstig (10 bis 70 Euro), reicht für viele Bankgeschäfte.
- Beurkundung: der Notar erstellt und beurkundet die Vollmacht vollständig. Teurer (nach Vermögen), aber rechtssicher, nötig für Immobiliengeschäfte.
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Wie lässt sich sparen?
Für eine reine Beglaubigung zur Betreuungsbehörde gehen (10 Euro statt Notar). Die notarielle Beurkundung nur bei Immobiliengeschäften wählen. Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung in einem Termin regeln. Den Geschäftswert korrekt ansetzen (höchstens 50 Prozent des Vermögens). Die Vollmacht im Vorsorgeregister eintragen, damit sie gefunden wird.
Das sollten Sie jetzt tun
- Gehen Sie für eine reine Beglaubigung zur Betreuungsbehörde (10 Euro).
- Wählen Sie die notarielle Beurkundung nur, wenn Immobiliengeschäfte nötig sind.
- Lassen Sie die Vollmacht im Vorsorgeregister eintragen und kombinieren Sie sie mit der Patientenverfügung.